Stand Juni 2026· Unabhängiges Vergleichsportal
roboradar
4 Min. Lesezeit

Was kostet ein Robo-Advisor wirklich?

Wir rechnen die Prozente in Euro um – und zeigen, was am Ende von deiner Rendite übrig bleibt.

Die meisten Anbieter werben mit einer Prozentzahl wie „0,48 % pro Jahr“. Klingt nach wenig – sagt dir aber nicht, was du wirklich zahlst. Hier rechnen wir es in Euro um.

Aus zwei Bausteinen entstehen deine Kosten

Ein Robo-Advisor kostet dich in der Regel zweierlei: die Servicegebühr (das Honorar des Anbieters fürs Verwalten) und die Fondskosten (die Gebühren der ETFs, in die investiert wird, oft als „TER“ abgekürzt). Beides zusammen sind deine Gesamtkosten pro Jahr.

Ein Beispiel mit 10.000 €

Bei einem günstigen Anbieter mit 0,45 % Service + 0,11 % Fonds zahlst du rund 56 € im Jahr. Bei einem teuren mit 1,43 % sind es rund 143 € im Jahr – fast das Dreifache, für dieselbe Aufgabe. Über 20 Jahre und mit wachsendem Depot macht dieser Unterschied schnell mehrere Tausend Euro aus, weil hohe Kosten jedes Jahr von deiner Rendite abgezogen werden.

Worauf du noch achten solltest

  • Performancegebühr: Manche Anbieter wollen zusätzlich einen Anteil deiner Gewinne (z. B. 10 %). Das verteuert gute Jahre erheblich.
  • Mindestbetrag: Manche starten ab 1 €, andere erst ab mehreren Tausend Euro.
  • Versteckte Kosten: Depot- oder Auszahlungsgebühren sind bei den meisten Robos unüblich – wenn doch welche anfallen, ist das ein Warnsignal.

Ehrlich gesagt: Der günstigste Anbieter ist nicht automatisch der beste. Entscheidend ist die Rendite nach Kosten – ein etwas teurerer Robo mit besserer Strategie kann unterm Strich mehr bringen. Die Kosten sind aber der einzige Faktor, den du sicher vorher kennst.

Was heißt das für dich?

Schau nie nur auf die Prozentzahl, sondern auf den Euro-Betrag für deinen Anlagebetrag.

In unserer Vergleichstabelle siehst du mit einem Schieberegler sofort, was jeder Robo dich pro Jahr kostet – in Euro.

Zur Vergleichstabelle

Auch interessant