Beides investiert in ETFs. Der Unterschied ist nicht was, sondern wer die Arbeit macht – und das hat seinen Preis.
Selbst anlegen: günstiger, aber mehr Eigenleistung
Ein eigenes ETF-Portfolio bei einem Broker kostet dich kaum laufende Gebühren. Dafür musst du: die ETFs auswählen, die Aufteilung festlegen, regelmäßig ausgleichen (Rebalancing) und – am schwersten – in Crashs ruhig bleiben und nicht verkaufen.
Robo-Advisor: bequemer, aber teurer
Der Robo übernimmt all das automatisch. Dafür zahlst du die Servicegebühr (im Beispiel je nach Anbieter rund 56–143 € pro Jahr bei 10.000 €).
Die ehrliche Rechnung
Über viele Jahre ist Selbstmachen messbar günstiger. Aber: Ein Robo, der dich davon abhält, in Panik zu verkaufen, kann diese Gebühr leicht wieder einspielen – denn der teuerste Fehler ist meist der emotionale.
Faustregel: Wenn du diszipliniert bist und Freude an der Sache hast, mach es selbst. Wenn du es bequem und „auf Autopilot“ willst, ist der Robo seinen Preis wert.