Stand Juni 2026· Unabhängiges Vergleichsportal
roboradar
4 Min. Lesezeit

Robo-Advisor oder ETF selbst anlegen?

Günstiger selbst machen oder bequem abgeben? Eine ehrliche Gegenüberstellung.

Beides investiert in ETFs. Der Unterschied ist nicht was, sondern wer die Arbeit macht – und das hat seinen Preis.

Selbst anlegen: günstiger, aber mehr Eigenleistung

Ein eigenes ETF-Portfolio bei einem Broker kostet dich kaum laufende Gebühren. Dafür musst du: die ETFs auswählen, die Aufteilung festlegen, regelmäßig ausgleichen (Rebalancing) und – am schwersten – in Crashs ruhig bleiben und nicht verkaufen.

Robo-Advisor: bequemer, aber teurer

Der Robo übernimmt all das automatisch. Dafür zahlst du die Servicegebühr (im Beispiel je nach Anbieter rund 56–143 € pro Jahr bei 10.000 €).

Die ehrliche Rechnung

Über viele Jahre ist Selbstmachen messbar günstiger. Aber: Ein Robo, der dich davon abhält, in Panik zu verkaufen, kann diese Gebühr leicht wieder einspielen – denn der teuerste Fehler ist meist der emotionale.

Faustregel: Wenn du diszipliniert bist und Freude an der Sache hast, mach es selbst. Wenn du es bequem und „auf Autopilot“ willst, ist der Robo seinen Preis wert.

Was heißt das für dich?

Es ist eine Frage von Zeit, Lust und Selbstdisziplin – nicht von richtig oder falsch.

Unsicher? Der Finder hilft dir einzuschätzen, ob Delegieren oder Selbermachen besser zu dir passt.

Finder starten

Auch interessant