Rechner

ETF-Sparplan-Rechner

Sparrate, Einmalanlage oder beides, Laufzeit, angenommene Rendite: du siehst sofort, was zusammenkommen könnte, auch nach Steuern. Live beim Tippen, ohne Anmeldung. Und ehrlich: die Rendite ist deine Annahme, kein Versprechen.

Nach Steuern (angenommen)65.438 €
davon eingezahlt 37.000 € · vor Steuern 71.554 €
Deine Eingaben
Startkapital (Einmalanlage)€
Monatliche Sparrate€
LaufzeitJahre
% p. a.
Steuer beim Verkauf

Art des Fonds (Teilfreistellung)

Noch freier Sparer-Pauschbetrag€

1.000 € allein, 2.000 € zusammen veranlagt. Nutzt du ihn schon bei Tagesgeld oder einem anderen Depot, trag nur den Rest ein. Ohne Kirchensteuer.

Die Rendite ist deine Annahme, keine Prognose. Zum Vergleich: breite Aktien-Indizes schwankten historisch stark um ihren langjährigen Schnitt. Es gibt keine Garantie, auch Verluste sind möglich.

Endwert nach 20 Jahren, nach Steuern
65.438 €
bei angenommenen 6,0 % Rendite p. a., keine Garantie
Eingezahlt
37.000 €
Zuwachs (angenommen)
34.554 €
Steuer bei Verkauf am Ende (geschätzt)
− 6.116 €
Vor Steuern71.554 €

Rechenwert zu deiner Annahme, kein Versprechen. Steuer als Schätzung bei Verkauf am Ende, ohne Kirchensteuer; ohne Kosten und Inflation. Echte Wertentwicklung schwankt und kann auch negativ sein.

Und wo richtet man so einen Sparplan ein? Einen ETF-Sparplan führst du selbst über ein Depot bei einem Broker. Ein Robo-Advisor nimmt dir das ab: Auswahl, Sparplan, Umschichten. Ob sich das für dich lohnt, zeigt der ETF-vs-Robo-Rechner.

Was rechnet dieser Rechner?

Der Rechner zeigt, wie sich ein ETF-Sparplan aus zwei Bausteinen entwickelt: einem optionalen Startkapital und einer monatlichen Sparrate. Beides wird mit der von dir angenommenen Rendite verzinst, inklusive Zinseszins: die Erträge früherer Jahre werden mitverzinst. So siehst du, welcher Teil des Endwerts aus deinen eigenen Einzahlungen stammt und welcher aus dem angenommenen Wertzuwachs.

Wie die Formel arbeitet

Gerechnet wird monatlich, nicht überschlägig: Aus der Jahresrendite wird der Monatszins geometrisch abgeleitet ((1 + r)^(1/12) − 1), sodass zwölf Monatsschritte exakt die Jahresrendite ergeben. Jede Sparrate fließt am Monatsanfang und wird ab diesem Monat mitverzinst. So führen echte Sparpläne aus. Nicht enthalten sind Kosten (Depot, ETF-Gebühren, Spread) und Inflation; der echte Betrag auf dem Konto fällt also niedriger aus als der reine Rechenwert. Die Steuer schätzt der Rechner separat, wie, steht im nächsten Abschnitt.

Wie die Steuer gerechnet wird

Auf Gewinne aus ETFs fallen 25 % Abgeltungsteuer plus 5,5 % Solidaritätszuschlag darauf an, zusammen 26,375 %. Bei Aktien-ETFs sind 30 % des Gewinns steuerfrei (Teilfreistellung), bei Mischfonds 15 %. Vom Rest ziehst du den Sparer-Pauschbetrag ab, 1.000 € allein oder 2.000 € zusammen veranlagt. Der Rechner nimmt an, dass du am Ende alles auf einmal verkaufst. Die jährliche Vorabpauschale, die zwischendurch fällig wird, rechnet das Gesetz beim Verkauf wieder an; sie verschiebt also vor allem den Zeitpunkt, nicht die Summe. Wer seinen Freibetrag jedes Jahr nutzt oder über mehrere Jahre verkauft, zahlt weniger. Kirchensteuer ist nicht enthalten.

Warum die Rendite nur eine Annahme ist

Niemand kennt die Rendite der nächsten 20 Jahre, auch wir nicht. Breite Aktien-Indizes haben langfristig historisch im Schnitt einige Prozent pro Jahr zugelegt, aber mit heftigen Schwankungen: einzelne Jahre mit deutlich zweistelligen Verlusten gehören dazu. Der Rechner rechnet deine Annahme stur konstant durch. Die Realität tut das nie. Behandle das Ergebnis als Größenordnung zum Planen, nicht als Zusage.

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Deine Eingaben stehen in der URL: Link kopieren, im Forum oder mit Partnerin teilen, und das Gegenüber sieht exakt dieselben Werte und kann selbst dran drehen.

Häufige Fragen

Wie viel sollte ich monatlich sparen?

Dafür gibt es keine seriöse Pauschalzahl, das hängt von deinem Budget und deinem Ziel ab. Probier im Rechner verschiedene Raten aus: Schon der Unterschied zwischen 50 € und 100 € im Monat wird über lange Laufzeiten deutlich sichtbar. Wichtiger als die perfekte Rate ist, dass du regelmäßig sparst. Erhöhen kannst du später immer.

Was ist der Unterschied zwischen Sparplan und Einmalanlage?

Bei der Einmalanlage arbeitet der volle Betrag vom ersten Tag an. Beim Sparplan fließt das Geld in monatlichen Raten und ist im Schnitt kürzer investiert. Der Rechner kombiniert beides: Du kannst Startkapital und monatliche Rate gleichzeitig eingeben und siehst den gemeinsamen Endwert.

Wie dieser Rechner rechnet

Formel

Endwert = Start · q + Rate · ((q − 1) / i) · (1 + i), q = (1 + i)^Monate, i = (1 + r)^(1/12) − 1

Annahmen

  • Die Rendite r ist deine Eingabe und wird über die gesamte Laufzeit konstant durchgerechnet.
  • Der Monatszins i wird geometrisch aus der Jahresrendite abgeleitet, nicht als r / 12 genähert. Zwölf Monatsschritte ergeben exakt die Jahresrendite.
  • Die Sparrate fließt am Monatsanfang und wird im selben Monat mitverzinst (vorschüssig), wie reale Sparpläne ausführen. Bei Rendite 0 ist der Wert schlicht die Summe der Einzahlungen.
  • Der Zuwachs ist der Endwert minus aller Einzahlungen (Startkapital plus Raten).
  • Steuer: Verkauf am Ende auf einmal; Steuer = (Zuwachs · (1 − Teilfreistellung) − Pauschbetrag) · 26,375 %, nie unter 0. Die Vorabpauschalen der Jahre davor werden beim Verkauf angerechnet und deshalb nicht extra gerechnet.
  • Die Vorbelegungen der Felder (1.000 € Startkapital, 150 € Rate, 20 Jahre, 6 % p. a. Rendite, Aktien-ETF, 1.000 € Pauschbetrag) sind Startpunkte zum Anfassen, keine Empfehlung.

Quellen

  • Rechenweg: Standard-Finanzmathematik (geschlossene Sparplan-Formel mit vorschüssigen Raten), keine externe Datenquelle.
  • Steuer: § 32d Abs. 1 und § 20 Abs. 9 EStG (25 %, Sparer-Pauschbetrag), §§ 3 und 4 SolzG (5,5 %), § 20 Abs. 1 und 2 InvStG (Teilfreistellung 30 % und 15 %), § 19 Abs. 1 Satz 3 InvStG (Anrechnung der Vorabpauschalen beim Verkauf); gesetze-im-internet.de, abgerufen 27.10.2026.
  • Alle Eingabewerte kommen von dir; Anbieterdaten fließen nicht in den Rechner ein.
  • Vorbelegungen und Feldgrenzen: eigene Setzung.

Was dieser Rechner nicht kann

  • Keine Prognose: Die Rendite wird stur konstant durchgerechnet. Echte Märkte schwanken stark, einzelne Jahre auch mit deutlich zweistelligen Verlusten.
  • Kosten sind nicht enthalten: weder Depot- noch ETF-Gebühren (TER) noch Spreads. Der echte Betrag auf dem Konto fällt niedriger aus als der reine Rechenwert.
  • Die Steuer ist eine Schätzung: ohne Kirchensteuer, ohne Verlustverrechnung und Günstigerprüfung, mit dem Pauschbetrag nur im Verkaufsjahr. Wer ihn jährlich nutzt oder gestaffelt verkauft, zahlt weniger.
  • Inflation ist nicht enthalten, alle Beträge sind nominal.
  • Er empfiehlt keinen ETF und keinen Anbieter. Behandle das Ergebnis als Größenordnung zum Planen, nicht als Zusage.

Methodik zuletzt geprüft: 27.10.2026